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Heile die Wunden!

Heile die Wunden!

Die Traumata der Kindheit

 

Das Hineingeborenwerden in eine familiäre Struktur mit seiner Abhängigkeit in den ersten Lebensjahren führt zwangsläufig zu realen Traumata oder aber Traumata in der eigenen Wahrnehmung.

Wir hören beispielsweise "so etwas macht aber kein liebes Mädchen" oder "ein Junge weint doch nicht" oder "wenn Du nicht ißt, ist die Oma aber traurig". Man wird irgendwo versehentlich zu spät abgeholt, die Kindergärtnerin schimpft mit uns weil sie gerade selber gestresst ist, der Vater arbeitet länger und hat keine Zeit die Gutenacht-Geschichte vorzulesen.

Das ist der normale Alltag. Doch zudem ereignen sich auch sexueller Missbrauch (meist im familiären Umfeld), Missachtung, Beleidigung, Diskriminierung, Gewalttätigkeit, Drogenkonsum, Vernachlässigung, etc. Das Feld ist furchtbar weit.

So irritierend es klingen mag: All diese frühkindlichen Traumata dienen aus spiritueller Sicht der Auseinandersetzung mit bestimmten Themen, beispielsweise um Selbstliebe zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen, Mitgefühl zu lernen, zu seiner eigenen Wahrheit zu stehen, etc.

Gelingen die Auseinandersetzung und die Bewältigung dieser Verletzungen, können sich daraus idealerweise menschliche Grösse, Liebe und Mitgefühl entwickeln.